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Das effektweit VertriebsKlima befragt quartalsweise Experten aus Marketing und Vertrieb in der Energiewirtschaft zu ihrer Ein­schätzung des Energiemarktes in den nächsten 12 Monaten. Die so gewonnenen Erkenntnisse geben den Teilnehmern eine wertvolle Basis, um proaktiv ihre eigene Vermarktungsstrategie zu hinterfragen und zu optimieren. So lassen sich auch dieses Mal wieder wertvolle Schlüsse aus der Befragung ziehen:

Trotz Preiskampf steigende Kundenzahlen

Aus Sicht der Mehrheit der Befragten werden die Preise in allen Märkten weiter fallen und zu einem neuerlichen Preis­kampf führen. Ein wenig überraschend ist hierbei, dass ge­rade außerhalb der Heimatmärkte dennoch tendenziell von einer zunehmenden Nachfrage nach Langfristprodukten aus­gegangen wird. In dieser Aussage der Experten wird wohl auch ein wenig die Ratlosigkeit stecken, wie Kunden über Langfristprodukte hinaus gebunden werden können (vgl. auch Blogbeitrag Preisgarantie – Kundenbindungsinstrument oder -falle?). Sicher spiegelt diese Aussage aber auch die Erkenntnis über die Konsumenten wider, dass diese aufgrund der eher verwirrenden Berichterstattung über den Energiemarkt und dessen Preise unsicher sind und daher auch in Zukunft lieber über ein Jahr hinaus mit dem Thema abschließen möchten.

So gehen die Experten davon aus, dass Sie gerade außerhalb der Heimatmärkte sowohl bei den Kundenzahlen als auch beim Absatz zulegen können. Gerade in diese Märkte setzen die Befragten auch auf die bereits angesprochenen Langfristprodukte. Dabei scheinen die Befragten Experten der Stadtwerke dieses Wachstum komplett durch Neukunden genieren zu wollen, während die übrigen Versorger auch von einer steigenden Anzahl an Rückkehrer und sinkenden Kündigungsquoten ausgehen.

Wachstum zu Lasten der Marge

Ausgetragen wird dieser Preiskampf nach Einschätzung der Befragten vor allem über den Internetvertrieb. Das Haustürgeschäft wird dadurch für viele in seiner Bedeutung sinken. Ein Umstand, der zusätzlich dafür sorgen wird, dass die Provisionsforderungen im Onlinebereich aufgrund der steigenden Nachfrage weiter angehoben werden (vgl. auch Blogbeitrag Internetvertrieb ohne Verivox – Geht das?). Paradoxer Weise lässt sich zusätzlich beobachten, dass viele Haustürvermarkter aufgrund der fallenden Nachfrage ebenfalls die Provisionen anheben. Sie versuchen so, die ausbleibenden Absätze zu kompensieren. Alles in allem werden die Akquisekosten in Summe dadurch steigen. Da wundert es nicht, dass auf den Heimatmärkten alle und außerhalb zumindest die Stadtwerke von sinkenden Margen ausgehen.

Wenn Sie die vollständigen Ergebnisse des effektweit VertriebsKlima interessieren, so können Sie diese unter effektweit VertriebsKlima herunterladen. Die Erhebung des VertriebsKlima 01/16 hat bereits begonnen. Nutzen Sie Ihre Einladung, um unter energie.vertriebsklima.de bis zum 31. Dezember teilzunehmen oder registrieren Sie sich ebenfalls unter effektweit VertriebsKlima.

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