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Das 2. Quartal 2015 neigt sich dem Ende zu und die Branche beginnt, sich langsam mit den eventuell kommenden Preisanpassungen zum Jahresende zu beschäftigen. Damit ist unweigerlich die Frage verknüpft, wie sich der Wettbewerb in den nächsten 12 Monaten entwickeln wird. Das effektweit VertriebsKlima zeigt: Im Strom kühlt der Wettbewerb ab, im Gas wird er intensiver.

Im Stromsegment gehen die befragten Branchenexperten überwiegend von einer deutlichen Abkühlung des Wettbewerbs aus. Diese scheint aber aus Sicht der Befragten noch nicht dazu zu führen, dass sich die eigenen Ergebnisse wie die Größe des Kundenbestands, der Absatz oder die Rohmargen verbessern. Ein Grund hierfür ist sicher, dass die Befragten kaum Ansatz­punkte finden, mit denen sie Ihre Kunden erreichen können. So wird eher mit einer sinkenden Nachfrage nach Ökostrom ge­rechnet. Auf den Heimatmärkten im Stromsegment beträgt der Indexwert sogar -47%. Aber auch bei der Nachfrage nach Zusatz­leistungen wird nicht mit einem steigenden Bedarf gerechnet. Damit hat sich die Meinung der Befragten im Vergleich zum ersten Quartal deutlich geändert. Sicher ein Resultat von fehlgeschlagenen Versuchen, den Kunden Zusatzleistungen anzubieten.

Im Segment Gas erwarten die Befragten ein Zunehmen des Preiskampfs. Das betrifft nicht nur das allgemeine Preiniveau (im Sinne des durchschnittlichen Wettbewerbpreises) sondern auch die Preisspreizung (Preis des günstigsten Wettbewerbers) Gerade auf den Heimatmärkten im Gassegment erwarten die Befragten daher eher sinkende Kundenzahlen und sinkende Rohmargen. Im Stromsegment hingegen gehen deutlich weniger Befragte von sinkenden Preisen in den nächsten 12 Monaten aus.

Tendenziell rechnen die Befragten eher mit einer Verschärfung der Rahmenbedingen. Allerdings lässt sich erkennen, dass deutlich weniger Befragte mit steigendem Druck durch die Politik rechnen als noch im Januar. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Einschätzung halten lässt, wenn die Beschaffungspreise weiter wie bisher fallen und sich der aktuelle Überschuss des EEG-Kontos zum Ende des Jahres bestätigt. Tritt dieser Fall vermute ich, dass die Öffentlichkeit fallende Energiepreise von den Versorgern fordern und dieser Forderung im Zweifel auch einen entsprechenden Nachdruck über staatliche und/oder nicht-staatliche Organisationen verleihen wird.

Zwar gehen die Befragten weiterhin tendenziell auf allen Märkten und Marktsegmenten von steigenden Kündigerzahlen aus, aber diese Tendenz hat sich gegenüber Januar deutlich reduziert. Gleichzeitig gehen mehr Befragte davon aus, dass die Anzahl der Rückkehrer steigen wird. Zumindest in den Heimatmärkten reicht das aber für viele noch nicht aus, mit einem im Saldo steigenden Kundenbestand zu rechnen.

Das effektweit VertriebsKlima ist ein Index, der eine kontinuierliche Einschätzung über die Entwicklung des Energieversorgungsmarktes erlaubt. Wenn Sie auch von der Einschätzung anderer Experten profitieren wollen und die detaillierten Ergebnis bereits kurz nach der Erhebung erhalten wollen, so brauchen Sie als Experte eines Energieversorgers nur an der nächsten Erhebung unter energie.vertriebsklima.de teilnehmen. Die Erhebung zum VertriebsKlima 3/2015 ist bis zum 30. Juni 2015 geöffnet.

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